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Interview vom 10.08.2010

"Jugendarmut bekämpfen"

In Deutschland lebt jeder fünfte Jugendliche in Armut. Weshalb das so ist, erläutert Yvonne Ploetz im Interview mit linksfraktion.de und erklärt, mit welchen Reformen Jugendarmut bekämpft werden kann.

Der 12. August ist der internationale Tag der Jugend. Welche Bedeutung hat dieser Tag für Sie?

Yvonne Ploetz: Eigentlich muss die Jugend jeden Tag im Jahr Gehör finden. Sie spielt eine enorm wichtige Rolle: So abgedroschen das auch klingen mag, die Jugend ist die Zukunft. Da die Jugend noch immer keine politische Lobby hat, nehme ich den Tag gern zum Anlass, auf die Bedürfnisse, Ideen und Probleme junger Menschen hinzuweisen. MEHR



Interview vom 18.06.2010

Von Elgersburg in den Bundestag


Vor mehr oder weniger genau 100 Tagen bist du als Nachrückerin für Oskar Lafontaine in den Bundestag eingezogen. Der Ablauf von 100 Tagen ist im allgemeinen ein Anlass für Politikerinnen und Politiker ein erstes Resümee zu ziehen. Wie würde Deines lauten?

Wir leben politisch in einer schwierigen, aber auch sehr aufregenden Zeit. Die Probleme überschlagen sich gegenwärtig. Sie verlangen, dass DIE LINKE klar erkennbare Akzente in der öffentlichen Auseinandersetzung setzt, die für soziale Gerechtigkeit, Frieden, feministische Positionen und Bürgerrechte stehen. MEHR



Rede zur Eröffnung des Bürgerbüros in Völklingen am 15.03.2010


Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde,

zwei Wochen ist es nun her, dass ich von meiner neuen Aufgabe im Bundestag erfahren habe. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge habe ich wenige Tage später das Mandat angenommen. Ich rücke nun ausgerechnet für den Politiker nach, der für DIE LINKE so enorm wichtig ist. Oskar Lafontaines Fußstapfen sind riesig. Er ist Spitzenpolitiker. Auf ihm ruhen unendlich viele Hoffnungen und Erwartungen. Ich weiß, dass ich ihn niemals ersetzen kann. Wer könnte das schon...MEHR



Sechs Fragen an Yvonne Ploetz vom 15.02.2010

Welche Erwartungen hat Yvonne Ploetz? Was hat sie vor? linksfraktion.de fragt nach.


Wie war die erste Woche in Berlin?

Ich habe die erste Woche mit großer Spannung und Nervosität, aber auch enormer Vorfreude erwartet. Als Nachrückerin zu einer bestehenden Fraktion zu stoßen, ist ein ganz besonderes Erlebnis. Was erwartet mich? Wie werde ich aufgenommen? Kann ich mich in die laufende Arbeit einbringen? Fragen über Fragen haben mich auf dem Weg nach Berlin begleitet. Und dann war es so weit, und ich wurde von allen Seiten ganz herzlich begrüßt. Die Unterstützung, Hilfsbereitschaft, Offenheit, Menschlichkeit, aber auch der Kampfgeist, Enthusiasmus und die Leidenschaft, die die Fraktion umgeben, ließ mich schnell wissen: Hier bin ich absolut richtig. MEHR



Bericht in der Saarbrücker Zeitung vom 27.02.2010

Yvonne Ploetz: Stolz wie Oskar im Bundestag


Berlin. Jetzt lächelt der Polizist, der für gewöhnlich böse blickt, um die Touristen abzuschrecken. Wenn der Bundestag tagt, darf niemand, der nicht dazugehört, auch nur in die Nähe des Hintereingangs. Der Mann in Grün grüßt freundlich, das war's. Keine Nachfrage, keine Ausweiskontrolle, nichts. Auch das Wachpersonal des Reichstags lässt die junge Frau ohne eine Sekunde des Zögerns durch. Yvonne Ploetz, 25, aus Bliesdalheim ist angekommen auf der großen Polit-Bühne. Es ist ihre zweite Sitzungswoche in der Hauptstadt. Sie gehört jetzt dazu, auch wenn sie das selbst noch nicht so ganz begriffen hat. Dafür ging alles zu schnell. MEHR



Bericht in "Neues Deutschland" vom 02.02.2010

Yvonne Ploetz ist die Nachrückerin für Oskar Lafontaine im Bundestag

 

Nicht immer sorgt ein neues Gesicht im Bundestag für so viel Aufmerksamkeit: Yvonne Ploetz hat schon in den ersten Tagen ihres rasanten politischen Aufstiegs zu spüren bekommen, was es heißt, in die Fußstapfen von Oskar Lafontaine zu treten. Stunden bevor Lafontaine vor reichlich einer Woche seine Entscheidung offiziell bekannt gab, schrieb die 25-Jährige aus Blieskastel im Internet beinahe ungläubig: »Nun werde ich tatsächlich in den Bundestag einziehen«. Danach hatte sie keine ruhige Minute mehr. MEHR