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Frauenministerin Schröder? Nein, danke! Feminismus? Ja, bitte!

Anlässlich der Veröffentlichung von Bundesministerin Schröder „Danke, emanzipiert sind wir selber! Abschied vom Diktat der Rollenbilder“ erklärt Yvonne Ploetz, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE:

„Die argumentfreie Auseinandersetzung von Frau Schröder mit dem Feminismus und seinen Akteurinnen entbehrt jeglicher fundierter Sachkenntnis. Nicht nur, dass sie sich und ihre Co-Autorin Waldeck fortlaufend in der männlichen Form als Autoren bezeichnet. Wir sehen hier zudem den Abgesang auf alle Erfolge des Feminismus, wie z.B. den der Quote, durch die Frau Schröder auch erst Ministerin werden konnte!“

Ministerin Schröder erläutert auf über 200 Seiten, dass Frauen nun endlich über ihr Leben selber bestimmen können, da sie ja „Danke, emanzipiert sind“. Welchem Trugschluss sie hier aufsitzt, beweist sie selber in den ersten Kapiteln ihres Buches: Sie möchte nicht mehr die ‚Mutter der Nation‘ sein, weder Karrierefrau noch Hausfrau, möchte für ihre Vereinbarkeit von Familie und Beruf weder beschimpft noch beglückwünscht werden. Frau Schröder findet: „Überforderungen prägen das weibliche Lebensgefühl“. An diesen Überforderungen sind sie und ihre KabinettskollegInnen doch nicht unschuldig!

„Wer die Quote nicht will, wer es nicht schafft, ausreichende staatliche Kinderbetreuungsmöglichkeiten aufzubauen und stattdessen ein schmales Betreuungsgeld fordert, braucht sich über das Gefühl der Isolation und Überforderung vieler Frauen und Männer nicht wundern!“ so Yvonne Ploetz weiter.