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7. Dezember 2011

Standortschließungen großer Verlust auch für die Jugend in der Region

Nachdem Arcelor-Mittal angekündigt hatte, die Produktion an verschiedenen Standorten in der Großregion teilweise oder ganz einzustellen, äußerte sich Yvonne Ploetz, Bundestagsabgeordnete der LINKE bestürzt über die Konsequenzen: „Die Metallindustrie ist für die Jugend in der Großregion einer der bedeutendsten Arbeitgeber und Ausbilder. Bisher waren Jobs in dieser Branche immer als sehr sicher und lukrativ angesehen.“ Die Ankündigung von Mittal, den Standort Esch/Schifflange vorläufig zu schließen, wertete Ploetz als Augenwischerei. „Es ist offensichtlich, dass sich Mittal sukzessive aus der Region zurückziehen will. Ein Werk, das erst mal geschlossen ist, wird mit Sicherheit nicht wiedereröffnet, wenn es in ein paar Jahren technisch veraltet ist“, fasste Ploetz die Ängste der Belegschaft zusammen.

Die Standortschließungen hätten zur Folge, dass Jugendlichen große Teile ihrer Perspektiven für die eigene Zukunft geraubt würden. „Der demographische Wandel in der Großregion wird sich durch die Verunsicherung der Bevölkerung weiter verschärfen“, so Ploetz weiter. Sie befürchte die Abwanderung von jungen Menschen in andere Regionen.

Ploetz forderte Arcelor-Mittal auf den Menschen in der Großregion eine langfristige Perspektive zu geben und sich klar zur Großregion zu bekennen. Sie versprach den Interregionalen Gewerkschaftsrat, die Beschäftigten und die Jugendlichen mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln auch im Bundestag zu unterstützen.